Mit kleinen Einsparungen ein großes Vermögen aufbauen

Im heutigen Beitrag geht es darum, wie man durch kleine Veränderungen im täglichen Leben eine nicht unerhebliche Menge an Kapital für seine finanziellen Ziele freisetzen kann. Denn man kann noch so viel verdienen, wenn am Ende alles für Konsum und Luxus drauf geht, wird man niemals ein Vermögen aufbauen, geschweige denn seine finanzielle Freiheit erreichen!

Wie oft habe ich mir früher durchgerechnet, was ich mir durch meine nächste Gehaltserhöhung alles leisten könnte. Z.B. mehr Urlaube, eine Finanzierung für ein neues Auto oder einen neuen Flatscreen (ist kleiner 60 Zoll eigentlich noch Fernseh gucken???). Dabei wäre ich niemals auf die Idee gekommen, meinen Lebensstandard einfach zu halten, meine Sparquote zu erhöhen und den Überschuss in Aktien zu investieren.

Mittlerweile denke ich darüber etwas anders, wobei es mir nicht darum geht, zwanghaft und penibel jeden Euro zu sparen. Vielmehr versuche ich meinen Lebensstandard zu halten und dabei meine alltäglichen Kosten zu optimieren. Im besten Fall merke ich also noch nicht einmal, dass ich an irgendetwas spare, außer hoffentlich im Geldbeutel 😉

Aber jetzt wollen wir mal konkret werden. Wie bin ich vorgegangen, was für Einsparungen konnte ich erzielen und was bringt mir dies langfristig?

Als erstes habe ich versucht alle Ausgaben die über das Jahr hinweg anfallen aufzulisten und dann auf einen Monat runter zu brechen. Nehmen wir als Beispiel mal den Kostenblock Wohnen:

  • Zins + Tilgung Immobiliendarlehen = 750,00 € / Monat
  • Erbpacht = 100,00 € / Monat
  • Grundbesitzabgaben = 100,00 € / Monat
  • Strom = 50,00 € / Monat
  • Wasser = 25,00 € Monat
  • Gas = 75,00 € /Monat
  • Telefon + Internet = 50,00 € / Monat
  • Wohngebäudeversicherung = 50,00 € / Monat
  • Hausratversicherung = 25,00 € / Monat
  • Rücklagen für Anschaffungen = 100,00 € / Monat
  • Rücklagen für Reparaturen = 50,00 € / Monat

Gesamtsumme „Wohnen“ = 1.375,00 € / Monat

Diese Beispielhafte Liste  wird dann fortgeführt indem man weitere Kostenblöcke wie Auto, Versicherungen + Altersvorsorge, Essen + Trinken, Kleidung, Urlaub, Hobbies usw. bildet und dort die monatlichen Ausgaben ergänzt. Anhand dieser Liste ist es dann relativ einfach, unnötige bzw. zu hohe Ausgaben zu identifizieren.

Ich persönlich habe diese Übung im letzten Jahr vollzogen und u.a. meine monatl. Kosten für Strom und Gas um 50 € / Monat gesenkt. Das sind immerhin 600 € pro Jahr und war mit nur wenigen Klicks in einem der bekannten Vergleichsportale (z.B. Check24 oder Verivox) erledigt.

Beim Durchsuchen meiner Kontoauszüge bin ich dann zum Beispiel auf eine zusätzliche Krankenversicherung gestoßen, für die ich monatlich 20 € bezahlt habe. Bisher hatte ich diese Versicherung nur einmal in Anspruch nehmen müssen und wusste, dass ich diese, selbst im Falle eines Falls, nicht zwingend benötigen würde.

Weiterhin bin ich ziemlich stark Sport interessiert und habe mir vor gut 2 Jahren ein Sky-Abbo gegönnt um z.B. die Fußball Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League usw. live mitverfolgen zu können. Der ganze Spaß hat mich im Monat 39,90 € gekostet. Da mit der Zeit diverse Angebote, z.B. die Premier League und die NFL, gekürzt wurden, habe ich zum Ende des letzten Jahres dann schließlich meine Kündigung eingereicht. Daraufhin hat sich Sky bei mir gemeldet und angeboten, dass selbe Paket für einen monatlichen Preis von nur noch 29,90 € weiter zu führen. Ich habe eingeschlagen, meinen Lebensstandard gehalten, aber spare jetzt weitere 120 € pro Jahr.

Und so kann man beim genauen Hinsehen zig weitere solcher kleinen und größeren Beispiele finden und ohne viel Aufwand eine Menge überflüssiger Kosten einsparen.

Ich konnte auf diese Weise z.B. ca. 1.500 € pro Jahr einsparen und muss mich dadurch in keinster Weise irgendwie einschränken. Wenn man diese Übung das erste mal macht, ist es natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden. Aber glaubt mir, es lohnt sich!

Denn durch die wunderbare Erfindung des Zinseszins, werden aus meinen jährlich eingesparten 1.500 €, am Aktienmarkt, bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 8,0 %, in 10 Jahren ca. 20.000 €, in 20 Jahren ca. 67.000 € und in 30 Jahren ca. 168.000 €.

Wenn man diese Zahlen sieht, kann man sich das fast gar nicht vorstellen, wie mit vergleichsweise wenig Aufwand und kleinen Beträgen (125 € / Monat), solch große Vermögen entstehen können. Und wahrscheinlich ist genau das der Grund, warum so wenig Leute langfristig investieren und niemals ein Vermögen aufbauen, geschweige denn ihre finanzielle Freiheit erreichen werden.

Von daher macht euch selbst ein gefallen und fangt an eure finanziellen Ziele selbst zu verwirklichen.

Stay finatic!

 

Bildquelle: adel  / pixelio.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.