Was ist finanzielle Freiheit und warum ist sie erstrebenswert?

In meinem ersten Blogbeitrag wird es direkt ein wenig philosophisch, denn es soll um einen Begriff gehen, der mich dazu inspiriert hat, überhaupt erst mit dem investieren anzufangen. Wie man der Überschrift entnehmen kann, geht es dabei um den Begriff der finanziellen Freiheit.

Um es gleich vorweg zu nehmen, Geld ist natürlich nicht alles im Leben. Geld allein macht nicht glücklich und ersetzt auch keine Familie oder gute Freunde. Das ist mir vollkommen klar!

Auf der anderen Seite macht Geld aber auch nicht unglücklich!

Es ist in vielen Bereichen einfach eine Lebenshilfe und gibt einem die Möglichkeit gewisse Freiheiten und Annehmlichkeiten zu genießen.

Bei der finanziellen Freiheit geht es vor allem darum, durch ein aufgebautes Vermögen bzw. durch passives Einkommen einen gewissen Grad an Unabhängigkeit (vollkommene Unabhängigkeit gibt es nicht) zu erlangen. Unabhängigkeit gegenüber einem System, welches einen zwingt, über einen sehr langen Zeitraum des Lebens, Arbeitskraft gegen Geld zu tauschen.

Um aus diesem Hamsterrad ausbrechen zu können muss ein gewisser Teil des Einkommens investiert werden, um daraus über die Jahre ein passiven Geldstrom (passives Einkommen) zu bilden. Dies kann z.B. durch Aktien in Form von regelmäßigen Dividendenausschüttungen oder über Einnahmen durch vermietete Immobilien geschehen. Ziel ist es, dass diese regelmäßigen Einkünfte irgendwann die Lebenshaltungskosten überschreiten. Es gibt dabei keine feste Größe, da jeder Mensch einen anderen Lebensstandard pflegt und ein unterschiedliches Konsumverhalten an den Tag legt. Daher muss die Frage nach der notwendigen passiven Einkommensgröße jeder für sich selbst beantworten.

Ist das Ziel dann einmal erreicht, ist man finanziell frei!

Denn sobald das passives Einkommen die Lebenshaltungskosten überschreiten, bleibt ja immer ein gewisser Teil übrig, der dann neu investiert werden kann und wiederum ein neues, zusätzliches passives Einkommen generiert. Irgendwann ist also ein Punkt erreicht, an dem man ein System geschaffen hat, in dem die Investionen kontinuierlich das Vermögen erhöhen. So weit zumindest die Theorie 😉

Natürlich können trotzdem noch Situation auftreten, in denen das Vermögen wieder extrem gemindert werden kann. Umso wichtiger ist es, sich ab einem gewissen Punkt Gedanken über die Vermögensabsicherung zu machen. Aber das würde jetzt den Rahmen sprengen und wird daher an anderer Stelle Thema werden.

Ich hoffe das Prinzip hinter der finanziellen Freiheit ist damit erst einmal klar geworden.

Die Vorteile finanzieller Freiheit liegen denke ich auf der Hand. Die Frage die sich am Ende trotzdem jeder stellen sollte ist, „bin ich bereit, diesen Weg über 20-30 Jahre zu gehen (so lange wird es im Durchschnitt brauchen) und bin ich bereit auf diesem Weg auch auf gewisse Dinge zu verzichten?“.

Ich selbst habe mich dabei für einen gesunden Mittelweg entschieden, da es für mich gewisse Dinge gibt (zwei Urlaube im Jahr und hin und wieder mal ein guter Tropfen Whisky müssen sein), auf die ich einfach nicht verzichten will und die es mir Wert sind, den etwas längeren Weg zur finanziellen Freiheit zu gehen!

Das schöne dabei ist, es gibt kein richtig und kein falsch. Wichtig ist sich darüber einfach mal ein paar Gedanken zu machen und dann loszulegen. Frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“ Im schlechtesten Fall bist du dann am Ende deiner Reise nur ein bisschen frei, aber dass ist immer noch besser als komplett gefangen zu sein! Denkt mal drüber nach 😉

Stay finatic!

 

Bildquelle: eda  / pixelio.de

3 Gedanken zu „Was ist finanzielle Freiheit und warum ist sie erstrebenswert?“

  1. Die finanzielle Freiheit ist ein Thema, das immer mehr Menschen beschäftigt. In diesem Bereich gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, auf die man zurückgreifen kann, so dass man nicht umher kommt, sich ausführlich zu informieren und eine für sich passende Möglichkeit zu suchen, um gesetzte Ziele zu erreichen.

    1. Da geb ich Dir vollkommen recht! Dadurch das dieses Thema immer größere Kreis zieht, entstehen mehr und mehr Informationsangebote wie Blogs, Youtubekanäle, Bücher usw.
      Hoffen wir das dies so weitergeht und nicht irgendwann abebbt!

  2. Du gehst mit sehr viel Detaillarbeit an das Erklären deiner Wege, dass auch wirklicher jeder deine einzelnen Schritte nachvollziehen kann. Zweifellos wirst du dein Ziel der finanziellen Unabhängigkeit ausbauen und optimieren. So ein Starrsinn zahlen sich aus. Und da spreche ich aus Erfahrung. Deine Ziele sind klar strukturiert und so wie du das deiner Leserschaft rüber bringst, lässt du keinerlei Zweifel daran, dass du einen starken Willen und einen sehr langen Atem hast um alles zu schaffen, was sich in deinem Kopf verankert hat.
    Mach bitte unbedingt weiter so! So etwas ist vorbildlich und dein Weg ist so unheimlich inspirierend……

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